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fragen

Das Bedürfen

Das Bedürfen ist die mindere Abform des Bittens!
Sein passives Selbst lässt die versteckte Bitte, welche die Erscheinung des Bedürftigen ausstrahlt, nur erahnen,
da sie nicht ausgesprochen wird.
Minder ist diese Form im Sinne seiner Aktivität - im Vergleich zum Bitten wird nichts gefordert.
Das Leid wird entweder aufgrund der Eigenart des Stolzes oder wegen der Unfähigkeit zu Handeln ertragen.
Hilfe wird nicht direkt erwartet, doch wird von den Betrachtern, welche die Bedürftigkeit des Bedürftigen erkennen, ein mitleidsgetriebenes, der Bedürfnisse entsprechendes Kümmern, erhofft.
25.3.12 22:30


Illusion

Ob jener, welcher die Komplikationen hervorrief -
ob dieser Fehler (in diesem lange bestandenen System),
nicht nur zerstört,
sondern auch etwas Neues schaffen kann ?

Infiziert diese Komplikation das System nur solange, bis es sich heilt,
ein "Upgrade" seiner Selbst macht,
sich besser fühlt und wieder zu 100% arbeiten kann ?

Wird der Fehler dann ausgemerzt ?

(..denn er erfüllte seinen Zweck,
den Zweck der Immunisierung,
der Weiterentwicklung des Systems, um mit äußeren Umständen besser klarzukommen)
25.3.12 21:58


An welcher Stelle steht die Zuversicht, wo die Erwartung ?

Neugier,
Interesse,
Zuwendung,
Gesuch,
Wohlbehagen,
Zutrauen,
Wohlwollen,
Wertschätzung,
Zuneigung,
Vertrauen,
Achtsamkeit,
Wohlgefühl,
Wärme,
Berührung,
Empfänglichkeit,
Wonne,
Sinnlichkeit,
Hingabe,
Leidenschaft (Verlangen/Begehren/Lust/Sehnsucht),
Aufwendung
12.4.08 19:27


Jedem das Seinige

Kannst Du`s blicken?
Auf mechanische Weise erklärt:
Zuweilen bleiben Reaktionen auf der Strecke, welche Gefühle auslösen oder Sehnsüchte tilgen würden - uns eine reichlich differenziertere, zum einen buntere, zum anderen facettenreichere, interessantere Welt schenken würden.
Ist das menschliche Auge im Stande den Intellekt des Menschen zu fördern oder drückt es diesen?
Falls die uns umgebenen, alten und neuen Informationen anregend wirken und das Hirn nicht strapazieren, wäre dies im Gegensatz zu der Folgeerscheinung eines, durch die Vielfalt - das Überangebot - an neuen Informationen überforderten Hirns, zu sehen.
Das überforderte Hirn drückt seinen Intellekt aufgrund der überproportionalen Informationsflut. Diese Informationsflut ist die Ursache, dass das mit der Informationsmenge überforderte Hirn verwirrt wird, weil die Selektion der Informationen nur noch eingeschränkt funktioniert (die Informationen quasi das RAM, den Arbeitsspeicher belegen).
Steht diese Verwirrung, die den Menschen träge werden lässt, gegen eine, durch die Informationen hervorgerufene Kreativität?
Sind "Nichtselektoren" Träumer?
Sind "Nichtselektoren" nicht in der Lage gemäß auf Neues zu reagieren, zu agieren im Sinne einer gemäßen Selektion?
Oder sind "Selektoren" den Träumern unterlegen, weil sie wegen ihrem immerwertigen Tun, dem ständigen - `Neues´ kommt immer wieder - Filtereinsatz, keinen Gedanken tiefgründig hinterfragen können, ohne in ihrem Selektorentum eingeschränkt zu werden?
Jedem sein Blickfeld!
Doch - wer lehrt uns die Handhabe der dazu gebräuchlichen Filter?
13.12.06 13:24


Die "um den Berg herum" Philosophie

Ach,
manchmal ist der Wille zu groß etwas bloß vergessen zu wollen -
der Glaube versetzt Berge, aber ob diese dann auch völlig verschwinden?
Noch kann man sich ja die Augen zuhalten - .. und läuft so eines Tages unverhofft gegen gerade diesen Berg..
Die Verdrängung lässt den Berg nicht verschwinden. Auch kann man sich bestens mit anderen Bergen beschäftigen, sich mit anderen Problemen ablenken.
Was nun? Den Berg sprengen, ihn versetzen?
Man sollte sich mit dem Berg auseinandersetzen - ihn genießen! Nicht erklimmen, nicht verachten. Kennt den Weg, welcher um den Berg herumführt, an! Auch wenn es mühselig wird, doch manche Probleme sind nicht zu bewältigen, sie sind hinter sich zu bringen!
1.11.10 20:27


Alleine – sein - nur ein Gespinst, welches seiner Berechtigung glaubt!

Mit jedem Tag wird es klarer
Niemals werde ich vergessen
Vergessen, was Du hast
mit meinem Herzen gemacht
im Guten wie
im Harten

Vergessen, die Momente
des gegenseitigen Helfens,
des Zuhörens, des Füreinanderseins
Vergessen, wie Du zur Frau wurdest
gestärkt aus Uns hervorgingst
schön und reif

Vergessen, wie Du stolz
Deinen Weg gingst; im Wissen,
dass Dein Gehen
auch meinen Weg nach vorne bringt

Vergangenes ist geschehen und wer hat nicht gesehen das Rinnsal?
Verschwinden..
ein großes Maß an Mut
wird hervorgebracht werden müssen,
um das Geschehene zu missen. Sei dies zu vollbringen..
21.12.10 13:48


taktische Ausarbeitung

Der Nachlass...

...ist ein spezieller Wegweiser (führt eventuell zu einem Geheimnis), welcher das Interesse weckt, in Verborgenem zu wühlen, aufzudecken, was einem verschlossen blieb; zu erfahren, was geschah, welche Geschichten dieser N. trägt - um sich die Person, welche den Nachlass hinterließ, besser erklären zu können.

Ein N. ist definitiv ein Beleg, ein Beweis, der einige Fragen (Interessen gegenüber der Person) bestätigen kann.

Dieses Interesse, aufgrund des Nachlasses und bezüglich der Person, weckt entweder die Neugierde oder erschafft sie erst.
Die Zugehörigkeit der interessierten Person, zur Person, die den Nachlass hinterließ, wird durch die Neugierde verstärkt.

Dies kann als ein Zweck des Nachlasses angesehen werden,
seine Bedeutung aber sind die Geschichten, welche erzählt werden wollen.
Durch die gewisse Zugehörigkeit zur Person, die den Nachlass hinterließ, wird die Geschichte interessant(er); sie wird ein Wegweiser, verbirgt Belege zu nicht gelüfteten Geheimnissen und weckt die Neugierde zu mehr.

- Alles beisammen ist eine beschränkte Zusammenkunft, frei im Raum stehender Ausschnitte -
12.4.06 18:43


Brüderchen Gegenwart

Manche sagen, man hätte es nicht drauf.
Konzentrieren - belebendes Gefühl, dieses Vakuum.
Der Kopf, nein die Schläfen - sie sind es, die sich allzu leichtfertig in ihn hineindrücken. Es tut nicht weh, nur lässt es einen auch nicht lachen. Wirr scheint die Welt auf meine Glatze.
Die Zukunft hält Schritt mit Brüderchen Gegenwart, deren Unterschiedlichkeit wohl außer Frage steht. Alles verändert sich, doch sind Fragen, wie "Wer bin ich" totaler Schwachsinn. Frag´ erst einmal Brüderchen Gegenwart, was er denn so gerade macht!
Ist der Moment wichtiger als alles andere, und wer gibt dem Moment diese Kraft?
Er spiegelt einen funkelnd die Triebe entgegen.
Das schöne an der Gegenwart ist, das sie immer erreichbar ist und sich zusehends nahtlos an die immer größer werdende Vergangenheit knüpft. Man ist meist mit seiner ausgefüllten Zeit zufrieden und auch dieses Adjektiv wird immer weiter in die Zukunft schliddern, um von der Gegenwart wahrgenommen zu werden.
Die Zukunft existiert erst dann, wenn die Gegenwart jeden Zweifel daran auslassen würde; nur - hätte es eigentlich denn damit jemals eine Zukunft gegeben?
25.3.12 23:11


Definifiv kein Sekt in der Badewanne bei Kapelle Petra!

Madame guckt von oben auf mich herunter..
angenehm lehne ich an der Werbetafel, doch lässt mich ihr starrer, mich berührender Blick ein solch abgebildetes Luxusleben verdrängen.
Aber auch wenn man mit der Frage abgeschlossen hat, sodass man ein Sein als eine dieser Luxusschlampen verabscheut, was verheißt dann die andere Seite des Lebens?
1.11.10 20:23


Das Aufbäumende in mir

Das Aufbäumende in mir zeigt einen Anschwung von Reue!

An sich sollte es ihm niemand übel nehmen - ist es doch mehr meiner Selbst nahe, als mir lieb ist: Denn die Lust Interessen zu leben geifert in mir, schreit nach Tatendrang!

Und steht im immer währenden Konflikt mit den „noch zu tuenden Dingen“...

Ein ewiger Kampf!
Ist es denn das einzig Wahre, sich so im Selbst zu widersprechen?

Das Aufbäumende in mir ist stark und weiß sich immer wieder einzubringen. Sei es, indem es sich neu positioniert, neue Interessen und neuen Tatendurst schürt, oder indem es die Schwerfälligkeit der anderen Partei ausnutzt – es von dem Ekel gegenüber den „noch zu tuenden Dingen“ profitiert.

Das Kräftezerren hinterlässt seine Spuren: Das gegenseitige Bekriegen der Gegenparteien stärkt die Stagnation und bremst die Kreativität - denn man ist viel zu sehr mit dem zerreißenden Kräfte-messen beschäftigt, als sich auf etwas zielsicher konzentrieren zu können.

Das Aubäumende in mir versucht sich in Reue – es könnte entlasten..

Doch diese Art der Reue ist schwergängig, geradezu fett und unappetitlich. Wie ein weißer fader Schleim, feinstem Absaugungsfett gleich, läuft es unter meinen angewiderten Augen die Stufen seiner selbst erbauten Empore hinunter und spricht zum Volk: Ihr, die ihr mein seid – küsst meine Füße!
17.1.10 12:14


Show must go on

Es ist halt so, dass sie sich verdrücken!
Hat nicht jeder seine eigenen Ideen?
Da kommt dann wer ins Leben und schaut sich dort so um -
man versucht sich auf das Leben zu zweit und hält nur die Antworten des Anderen bereit.
Na, die Show muss weitergehen auch wenn der Vorhang nach und nach ausleiert.
25.3.12 22:16


Auf einem Drehstuhl

Scheint´s mir aus der Nase?
Mir reicht´s... soll Dir doch der Finger abbrechen - als wenn Du so genau wüsstest was dort ist!

Dann laufe ich; meinem Schatten hinterher; dem noch einzigen Bekannten... Laufe... und wie soll ich Dich dann noch finden -
schon mal was vom Linksdrall gehört?

Da stellt sich die Frage: Weswegen soll man sich die Mühe machen andere lieb zu gewinnen?
Widerstehen - das wird das Problem!

Abgelenkt in die verschiedensten Richtungen werden sie alle! Sollte man alle Kraft zusammennehmen, um weiterzugehen?
Sich entfernend...

Lasst uns dort leben wo es einem einfach gefällt, scheißt auf´s Geld! Nur leben voller Glücklichkeit - auf einem Drehstuhl!
Denn so kann man endlich mal überall dorthin schauen, wohin man will!
25.3.12 22:14


Freiheit

...im Zustand des "Freiseins" sein; sich die Freiheit nehmen, dass zu tun und zu lassen, wozu einem beliebt; jemanden (bei etwas) große Freiheit-en lassen; der Sprung in die Freiheit -

Frei-sein von allem was bindet, beschwert, was bedrückt - die innere Ausgeglichenheit fassen und leben können...

- frei von Konventionen, von Verpflichtungen sein.

In einer Gesellschaft, in der nur die Macht herrscht, ist kein Platz für Freiheit - wie sei es um die Gedanken?

...zahme Vögel singen von der... - Fliegen, einfach fliegen...

Alles hinter sich lassen; die Gedanken frei, getragen vom Wind, frei schwebend, schwerelos vor sich hingleiten
und frei sein -
25.8.12 22:04


raison d’être

Das individuelle Streben nach Befriedigung, der materiellen, der physischen, der gesellschaftlichen und der psychischen Befriedigung, ist das Streben des Individuums in die Richtung seines subjektiven Glücks.
Somit wäre die Zufriedenheit der Sinn des Seins..
25.12.12 21:54





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