Zur violetten Quantenpipette
  Startseite
    Kurzgeschichten& "Längeres"
    Gedichte und "Kurzes"
    fragen
    ....
   
  Über...
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Ismarel Lobotič
   Keller Space Productions

http://myblog.de/manel

Gratis bloggen bei
myblog.de





....

Mit den Wellen

Wogen mit Wucht lassen mich treiben
die Arme hochgerissen - ein Dagegen wäre zwecklos
Ich bin in Ihnen - ihnen hingegeben

Mit den Schüben reiten, Arm in Arm
kein Ziel, nur ein Weg - und eines ist klar: Einen Aufprall wird´s geben
ja, so lässt sich Ihre Macht genießen
17.10.10 13:31


Oh, that would be the right time of to be beloved

An alle Sehnsuchts-
missbräucher,
Sehnsuchtsverschenker,
Sehnsuchtsteiler,
Sehnsuchtsaushalter:
Schraubt die Teile zusammen - legt sie an,
zieht, fixiert,
erfriert den Augenblick
und schaut, wie er wirkt!
25.3.12 22:36


Für den Menschen zu spät?

...zu früh?
Später dann `niemehr´
- kein `niewieder´ ?
Jedenfalls ein nie!
Ein nie für den Moment, ein nie für die Sache an sich...
Für die Tat an sich?
Dann lieber ein `immerwieder´ ,
ob dann zu früh oder später!
15.3.11 21:31


wenn Du standhältst, werde ich Deine Augen ergründen..

Küss mich,
wenn Berührungen ersehnt werden

Berausch mich,
wenn die Distanz weicht

Brauch mich,
wenn Nähe nicht nah genug sein kann
13.1.11 15:21


Dein Lächeln steckt an

Eine Weile ist´s nun her,
da entschloss sich das Herz zu mehr
Es brach die eisige Kette entzwei,
beim Versuch und dem Wagen
einer liebevollen Frau seine Zuneigung vorzutragen
13.1.11 16:19


- Monolog eines Liebenden -

Da!
Schau - der Weg unter unseren Füßen fließt dahin. Wohin? Nein,
ist das schön... schau - wie kommt es,
dass der Regen an der Unterseite unseres aufgespannten Schirmes
das Licht in solch schönen Farben spielen
lässt?
Ach,
ich mag das Gefühl von
unten nach oben nass zu werden!
Dieser Weg bildet dort am Horizont einen Berg,
welcher kopfüber, auf seiner Spitze, bescheiden
in den sahnigen Himmel ragt. Der Wind,
schau - er drückt nicht das Gestein, er hält es.
Rosenkohl und Pommes - Frites ziehen vorrüber...
Satt?
Komm mit! Da, der Weg zieht uns
mit ihm mit, hinauf zur Plattform des Berges - das zusammenführend
inneinanderlaufende, sich vereinigende Wegessein!
Keine Sorge, ich halte Dich
fest!
Und Ketchup habe ich auch dabei (O;
Schau!
Nein, Du machst mich satt; sieh die Feuerwehrstation vor unseren feurigen Wimpern...
Sie hält das Licht in Schach - mit den Tränen der Vergangenheit; nein
das Salz wird für den Anbau des Vanilleeises gebraucht!
Doch
sind die Tränen somit genießbar und das Licht wird dosiert - besprüht wird es und gelangt so auf Erden,
auf die Wege.. unter unseren Schirm.
In neuen Farben verfing es sich, von uns
betrachtend bewundert, schneidend beschaut,
doch
zeigt es uns nicht den Weg,
sondern den Grund
unserer Vorsichtigkeit.
16.5.07 13:16


Straßenszene

1. Szene:

- Schweißbadende Körper auf violettem Futon halten inne, ihr unterdrücktes Atmen scheint hörbar - der heiße Schweiß erkaltet auf den starr gewordenen, nervös glotzenden Körpern; Tropfen um Tropfen gleitet zu Boden und mit jedem zu Boden gehendem Tropfen steigt die Spannung;
Frau steht in der Tür vor dem Bett; starrt auf die blanke Brust der Liebhaberin ihres Mannes, lässt die Vase in ihren Händen zu Boden fallen und rennt hinaus in die Stadt -


2. Szene:

- Mann schlürft durch das dunstige Ljubljana und verfällt in eine Träumerei:

...der Po einer großen, gut gebauten Frau - sportlich getrimmt, so dass sich ihre Schenkel, wenn man sie eingehend und nackt betrachtet, sich im Stehen kaum berühren, eine Kuhle lassen, so dass das durch die Fenster einfallende Licht die Schamhaare zwischen den Beinen glitzern lässt. Weit nach vorne gebeugt gleiten ihre Beine ein wenig auseinander, bis sie zusammen mit dem Boden ein Dreieck bilden - den Po als höchsten Punkt ihres Körpers angeboten...


- Mann wird aufgrund einer sich verkrampft am Geländer der Uferbefestigung festhaltenden Frau aus seinen Phantasien gerissen;

Frau redet mit tränen feuchtem, abwesendem Blick laut mit sich selbst:
"Dirnen - überall! Die Fleischeslust springt ins Aug ohne sich des Triebs zu erwehren. Guckt sie euch an: Hohen Hackens stehlen sie die Wertschätzung einer jeden Frau - wissen sie nicht um die Folgen? Ich weiß um sie, mich haben sie um mein Glück gebracht!"


- Mann zu weinender Frau; aus der Distanz:

"Sie können einfach nichts dafür, sie sind nur sie selbst, versuchen sich zu kleiden, gehen unbekümmert einkaufen, schlendern umher - diese Schönheit, diese Unantastbarkeit, ihr Balzgestank! Diese Verführungskunst des bloßen Vorbeilaufens ist teils zu genießen, teils verachtenswürdig."


- Frau schluchzend um Worte ringend:

"Hübsche Gesichter, ja - das sind sie. Sie strahlen durch die Regenflut hindurch, und glänzen mit ihren Augen mit den vom Wind gepeitschten Wasserperlen um die Wette. Ein Lächeln wie tausend Wangenküsse."


- Frau verfällt wieder ins Wimmern; Mann traut sich eine vorsichtige Umarmung zu; Mann mit tröstender Geste:

"Diese armen Objekte, wissen nicht um ihr erstickendes Ganzes - sollten sie doch eher erfreuen, uns tanzend die Blicke salben! Aber sie schneiden immer wieder von Neuem inmitten unserer Scham und Moral... eine Scheinheiligkeit? Diese Mysterium wird mehr und mehr zur Qual - zum heranwachsenden Potential!"


- Frau erschrickt und macht Anstalten das Bewusstsein zu verlieren; Mann hält Frau fest, so dass sie nicht umfallen kann; Frau schreckt auf, einer Hyperaktivität gleich die Masse betrachtend; über ihren schluchzend hervorbringenden Satz ist eine unterschwellige, aber gefestigte Aggressivität zu erkennen:

"Sie sehen halt gut aus, kleiden sich dementsprechend, betören mit ihren Hintern, den straffen Brüsten – haben es geschafft... "


- Frau fällt zusammen, verliert das Bewusstsein; Mann schafft es ihren Kopf vor dem Aufprall auf das Pflaster aufzufangen; Szene blendet aus -
16.3.08 13:39


Blitzlicht des Augenblicks

Und nachher? Freiluftkino...

suck this: "zu mir oder zu Dir" - take me away to get closer!

Und halte Deine Finger still, Wirbelwind: bei Dir...& schüre die Glut!

Denn, you ain´t the one, who´s just playing my love... wir haben Zeit -
12.4.08 19:21


Vom `Fallenlassen`

Ihre Stimme weist sanft hinab zum Anfang,
eventuell ein Anfang meiner Zuneigung, einer stärkeren Abhängigkeit,
oder aber der Anfang einer langen Geschichte
Zu welcher?

- Ihrer Geschichte -

ich will die mir nur vom "Hören-Sagen" gekannten Wege im vertrauten Hauch Ihres Seins erobern,
in Ihre
erforschte Welt
hineintauchen,
wie...
Was
bin
ich?

Eine Perle.
1.11.10 21:05


Ode an die Phantasie

Gehofft zu finden, was man glaubt zu brauchen; einem Sommerschlussausverkauf gleich, denn die Zeit glaubt mit zu wissen, was für einen das Richtige ist.
Doch die Versuche des Erlangens schlagen allzu oft wegen der Anstrengungen fehl!
Die Taten folgten nicht sinngemäß aufeinander, sie waren dem Traum gerecht. Die Phantasie, der große Feind des Drangs zur Glücklichkeit -
wir glauben häufig zu finden, was wir erhofften.
Aber ist das Erhoffte denn das, was wir brauchen?
Phantasie;
Du, der Gaukler im Kampf gegen die uns umgebene Wirklichkeit, Du beschützt uns mit Deinen Traumwelten -
nur: sag` bitte das nächste Mal, dass die Ausführung meines Hoffens - Deines Trugbildes - meiner Vorstellung, zu glauben was ich brauche, schadet!
13.12.06 13:23


Von der Suchenden des Glücks

Einst wurde er gefunden - der Liebe wegen
Nun fragt man sich: Hebt das Finden
die Neugierde auf?
Und wenn nicht.. muss man die Suchende dann lassen?
Ohne "ver"?

Wenn es richtige Liebe ist, los-zulassen, dann möchte er nicht richtig lieben!

Er würde loslassen und die Liebe verlieren..
25.11.12 23:04


Der Elefant im Porzellanladen

Er verletzt sie

Sie blutet aber schreit nicht
Er sieht es nicht
Sie flickt ihre Wunde zusammen, sie heilt nicht

Sie drückt ihm die Narbe ins Gesicht

Er verletzt sie, sie verletzt ihn
Er liebt sie, sie liebt ihn
nicht
14.6.10 10:42


Lasst die Sinne betäubt und hilflos verloren wirken

Das missmutig verfolgte Schauspiel eines Jeden ist mehr von triumphierender Relevanz als die klaren Sinne preisgeben.
Was die hochnäsig Ungläubigen auch noch an Missmut äußern,
sie werden nicht behaupten können, dass ihnen etwas missfällt; da sich ein Missfallen im Vergleich zur Missmut in einer genaueren Kennung darlegt.

Lasst demnach die Sinne betäubt und hilflos verloren wirken! So gebändigt, werden sie hochjubelnd triumphieren.
25.8.12 22:58


Gegen die Affinität von Vergangenem

Tuckernde, zuckende, weiß-schwarze Bilder vorm geschlossenen Auge -
es scheint,
als wenn der schlichte Takt des Blutdrucks,
das Bild immer schwärzer werden lässt...

und so,
wie es anscheinend sein könnte, würde diese meine
zwischenzeitliche Wahrnehmung zu schwinden beginnen,
um darauf folgend
niemals der Vergangenheit nachzutrauern:

Des Einen will der Geist seinen Herrn nicht verlieren,
des Anderen:
„Lasst uns treiben, frei-sein –
in des Windes Hand unser Schicksal legen!“
16.3.08 13:52


Renn! Du bist der vorgegebenen Zeit ausgesetzt!

Was ist, wenn der Berg ist gesichtet
der Weg ist markiert –
hält das Herz
den stetigen Lauf
dann aus?
16.3.08 13:48


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung